Codex Laud

Oxford, Bodleian Library, Ms. Laud Misc. 678, vorkolumbisch
Ausstattung:
Graz 1966. Faksimile-Ausgabe der Handschrift, 48 Seiten im Format
165 x 155 mm.
Wissenschaftliche Einleitung:
C. A. Burland, London. 42 Seiten Text, 4 Kunstdrucktafeln und 1 Tabelle.
Faksimile und Kommentar in Halbleder-Kassette.
Auf Anfrage

Der Codex ist nach seinem letzten Besitzer, dem Erzbischof von Canterbury William Laud (gest. 1645) benannt. Zweifellos handelt es sich um eine vorkolumbische Handschrift. Die abgebildeten Götter gehören alle dem aztekisch-toltekischen Pantheon an.

Im Format, in der Seitenzahl, in der Farbgebung und im Stil ähnelt der Codex Laud zwei anderen Bilderhandschriften, dem Codex Fejérváry-Mayer und dem Codex Cospi. Diesen drei am nächsten kommt der Codex Borgia, der allerdings doppelt so groß ist. Eine Verwandtschaft mit mixtekischen Codices ist nicht zu erkennen, auch die Götter sind nicht die der Mixteken.