Klimt - ein photographischer Essay


Autor: K. R. Müller
ISBN: 978-3-201-01859-3
Erscheinungstermin: 2006

€ 7,90

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Graz 2005. 96 S., 34 SW-Aufnahmen, geb. mit SU, 28 x 22 cm.

Der Jugendstil-Maler Gustav Klimt (1862–1918) gehört zu den Künstlern, die das kleine Land Österreich auf der ganzen Welt bekannt gemacht haben. Im Jahr 2000, exakt 100 Jahre nachdem Klimts „Philosophie“ auf der Pariser Weltausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde, und 82 Jahre nach seinem Tod kam dem Produzenten Dieter Pochlatko die Idee, einen internationalen Art-House-Film über diese schillernde Künstlerfigur zu produzieren.
Für Drehbuch und Regie konnte er den in Paris lebenden Exil-Chilenen Raoúl Ruiz gewinnen. Parallel dazu führte er schon in der Vorbereitungszeit intensive Gespräche mit der Agentur von John Malkovich, den Pochlatko unbedingt für die Rolle des Klimt haben wollte. Es war nicht zuletzt auch der Vermittlung von Raoúl Ruiz zu verdanken, der schon vorher mit Malkovich gearbeitet hatte, dass dieser tatsächlich für die Rolle des Gustav Klimt gewonnen werden konnte.
Die Dreharbeiten dauerten von Anfang Januar bis Ende März 2005, Drehorte waren Wien und Köln. Besonderes Augenmerk wurde auf die internationale hochkarätige Besetzung gelegt: Neben John Malkovich wurden Veronica Ferres, Stephen Dillane, Saffran Burrows, Sandra Ceccarelli, Nikolai Kinski, Miguel Herz-Kestranek, Aglaia Szyszkowitz und viele andere erstklassige Schauspieler verpflichtet.

Der international bekannte deutsche Fotograf, Konrad Rufus Müller, der „Kanzlerfotograf“, begleitete für einige Tage die Dreharbeiten mit seiner Kamera: Das Resultat sind 34 grandiose Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die nun hier präsentiert werden. Es ist nicht das Buch zum Film, nein es ist, wie Konrad Rufus Müller es nennt, ein „photographischer Essay“.
Konrad Rufus Müller: geb. in Berlin, wollte eigentlich Schauspieler werden, danach Maler, schließlich landete er bei der Photographie und ist als der „Kanzlerphotograph“ berühmt geworden. Er hat sie alle porträtiert: Adenauer, Brandt, Schmidt und Schröder. Wenn es in Deutschland keine Kanzler mehr zum Porträtieren gab, fuhr Müller zu Kreisky, Mitterand und Putin. Konrad Rufus Müller ist der Fotograf für Amt und Würden, ein Zeremoniemeister mit der Kamera.