Ladakh


Autor: Hans Weihreter
ISBN: 978-3-201-01931-6
Erscheinungstermin: 2010

€ 19,90

Lieferbar
Format: 23 x 23 cm; 192 Seiten
geb. mit Schutzumschlag
80 SW- und 152 Farbabbildungen

Ladakh, das einst einsame, in Europa ziemlich unbekannte Bergland, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten Reiseziel entwickelt. Dennoch sind viele Aspekte dieses großartigen Landes immer noch weitgehend unbekannt.
 Nur wenige Spezialisten wissen von Felsbildern, die in Ladakh vom 1. Jahrtausend v. Chr. bis ins 20. Jahrhundert entstanden sind. Eine Veröffentlichung dieser faszinierenden Zeugen einer langen Geschichte ist inzwischen sehr dringlich geworden, denn viele der antiken Bildsteine, die in diesem Buch vorgestellt werden, existieren heute nicht mehr.
In den Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts untersuchte der Autor zahlreiche Petroglyphen und kam dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen. Der Blick auf manche Details gewährt uns interessante Einblicke in das Leben jener Völker, welche die Bilder während der vergangenen drei Jahrtausende schufen.
Durch das Fest der Bogenschützen, die grandiose Wallfahrt nach Urgyän Dzong und den Besuch bei einer der letzten lebenden Gottfrauen werden geistige Brücken von den Schöpfern der Felsbilder bis in unsere Tage geschlagen. Dadurch gibt das Buch all jenen Reisenden, die tiefer in die Geheimnisse des Landes eindringen möchten, Anregungen selbst nach Verborgenem zu suchen, das es dort noch immer gibt. In diesem Sinne gewährt dieses Buch nicht nur ungewöhnliche Einblicke in faszinierende Kulturen und ein Land von gewaltiger Schönheit, sondern es kann auch als Reiseführer dienen, denn manch verborgener Schatz kann mit seiner Hilfe gefunden werden.
Viele der eindrucksvollen Bilder, mit denen der Autor seine Erklärungen untermalt, können heute schon als historisch bezeichnet werden.


Der Autor Hans Weihreter bereist seit 35 Jahren die Länder zwischen dem Bosporus und Tibet. Stets interessierten ihn besondere Aspekte der asiatischen Kulturen. Viele Jahre erforschte er den antiken Schmuck Indiens und Tibets. Er lebte oft mit den Bewohnern der von ihm bereisten Länder, in kleinen Dörfern und Nomadenlagern. Er reiste mit Karawanen, Nomaden und Pilgern in abgelegene Gebiete. Während seiner langen Wanderungen im Westhimalaya stieß er 1981 durch Zufall auf die Felsbildkunst längst vergangener Tage. Während der folgenden drei Jahre erforschte er möglichst viele Bildsteine, denn zahlreiche Petroglyphen wurden damals schon von Zerstörung bedroht. Die eindrucksvollsten davon werden in diesem Buch vorgestellt.
Weihreter lebt heute als Autor und Kunsthändler in Augsburg.

Publikationen (Auswahl):
„Schmuck aus dem Himalaya“, Graz 1987.
„Blumen des Paradieses – Der Fürstenschmuck Nordindiens“, Graz 1997.
„Westhimalaya – Am Rand der bewohnbaren Erde“, Graz 2001.
„thog-lcags – Geheimnisvolle Amulette Tibets“, Augsburg 2002.
„Kavachha – Die Amulette der Hindus Indiens“, Augsburg 2006.